
Grosseinsatz der Polizei im Bell-Schlachthof in Oensingen (Bild: Tele M1/Christof Gerber)
Nach Bell-Besetzung: 31 Aktivisten akzeptieren Strafe nicht
Auf die Solothurner Gerichte wartet Arbeit: 31 der rund 125 Aktivisten, die am 21. November den Bell-Schlachthof in Oensingen besetzten, ziehen ihre Verurteilung durch die Staatsanwaltschaft vor Gericht weiter.
Dies erklärt die Behörde auf Anfrage. «Es konnten noch nicht alle internationalen Zustellungen erfolgen, weshalb weitere Einsprachen möglich sind», heisst es.
Die Staatsanwaltschaft hatte Anfang Mai mitgeteilt, dass die Strafuntersuchungen gegen den grössten Teil der beschuldigten Personen abgeschlossen sei. 125 Strafbefehle wegen Nötigung, Hausfriedensbruchs sowie Hinderung einer Amtshandlung wurden erlassen. Es wurden Strafen bis zu 180 Tagessätzen verfügt.